Ferdinand von Quast und die Gestaltung seines Gutsparks in Radensleben
04.12.2026 um Uhr
Ferdinand von Quast (1807–1877), dessen Todestag sich im kommenden Jahr zum 150. Mal jährt, zählt als erster „Konservator der Kunstdenkmäler“ in Preußen nicht nur zu den Schlüsselfiguren für die Anfänge der Denkmalpflege, sondern gehört ebenso in die Reihe der märkischen Gutsbesitzer. Auf seinem Gut Radensleben bei Neuruppin beschäftigte sich Quast, der 1836 sein Baumeisterexamen an der Berliner Bauakademie ablegte, über Jahrzehnte mit unterschiedlichsten Bauprojekten und zeichnete Entwürfe dafür. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Schaffens war die Umgestaltung der Gutsanlage mit ihrem Park seit den 1830er Jahren.
Die Erschließung eines spektakulären Nachlasses von Bauzeichnungen Quasts und zahlreicher historischer Fotografien aus Familienbesitz ermöglicht einen neuen Blick auf diesen Planungs- und Bauprozess sowie die anschließende Entwicklung der Gutsanlage. So lassen sich nähere Aufschlüsse über den planerischen Anteil des Bauherrn an der Gartengestaltung und zur Beteiligung Lennés gewinnen. Gartenansichten aus den Jugendjahren Quasts dokumentieren zudem erstmals und detailliert den Zustand vor der Umgestaltung.
Vortrag: Thomas Thränert
Entgelt: 8,00 € (Studierende/Auszubildende: frei)
Anmeldung per E-Mail an bis 29.11.2026
Veranstalter / Veranstaltungsort
GartenForum Glienicke
Königstr. 36
14109 Berlin
E-Mail:






